PDO-Fadenlifting: Die schonende Alternative zum chirurgischen Facelift
Wie bioresorbierbare Fäden absinkende Wangen anheben und die Kinnlinie definieren. Umfassender Leitfaden zu COG-Zugfäden und Mono-Fäden.
Lange Zeit war ein chirurgischer Schnitt die einzige Möglichkeit, um abgesunkene Gesichtspartien wirksam anzuheben. Das moderne Fadenlifting mit bioresorbierbarem Polydioxanon (PDO) bietet heute eine elegante, narbenfreie Alternative.
Was sind PDO-Fäden und wie wirken sie?
Polydioxanon (PDO) ist ein bewährtes, synthetisches Nahtmaterial aus der Herzchirurgie. Es baut sich im Körper innerhalb von 6 bis 8 Monaten durch Hydrolyse rückstandslos ab.
Wir unterscheiden zwei Haupttypen von PDO-Fäden:
Mono- und Schraubfäden: Glatte Fäden, die als dichtes Gitter eingebracht werden. Sie dienen der Gewebeverdichtung und regen die Kollagenneubildung an, heben aber kein Gewebe an.
COG-Zugfäden mit Widerhaken: Diese Fäden besitzen mikroskopische Widerhaken, die sich sicher im Unterhautgewebe verankern. Durch sanften Zug hebt der Arzt abgesunkene Wangenpartien sofort sichtbar an.
Ablauf und Haltbarkeit
Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung mittels stumpfer Kanülen und ist weitgehend schmerzfrei. Das Hebungsergebnis ist sofort sichtbar. Durch das neugebildete Kollagengerüst bleibt die Straffung 12 bis 18 Monate erhalten.
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